Tiertransport Tipps und Tricks2018-08-16T13:32:09+00:00

Tiertransport Tipps & Tricks – eine Schritt für Schritt Anleitung

Wie werden (Klein-) Tiere
tierfreundlich und artgerecht transportiert?

Guten Tag liebe Tierfreunde,

wir werden euch auf dieser Seite völlig kostenfrei ein umfängliches Wissen mitteilen, wie ihr einen Tierversand am besten durchführen könnt. Dabei profitiert ihr von unseren jahrelangen Erfahrungen als Transportunternehmen.

Gerade der Tiertransport von Kleintieren kann bei falscher Ausübung weitreichende und unschöne Konsequenzen nach sich ziehen – sowohl für das Tier, wie auch für den Halter.

Entsprechend möchten wir euch informieren, was ihr alles zu beachten habt. Diese kostenlosen Informationen teilen wir für euch in die unterschiedlichen Zeiträume ein, die es beim Tiertransport gibt. Doch bevor wir lange in Erklärungen verfallen, lasst uns gleich loslegen!

Schritt 1: Die Vorbereitung

Ein Tiertransport ist schon für euch als Tierhalter eine komische und ungewohnte Situation? Dann könnt ihr vielleicht erahnen, wie es eurem Tier dabei geht? Wir wissen natürlich wo die Reise hingeht, wissen, dass keine Gefahr droht und alles in Ordnung ist. Das alles ist eurem Tier völlig unbekannt.

Achtet deshalb darauf, dass ihr dem Tier den gesamten Tag ein gutes Gefühl gebt, ihr euch um es kümmert und es quasi mit „bester Laune“ in den Tierversand starten kann.

Fallt aber dabei nicht aus den natürlichen und antrainierten Verhaltensmustern wie Fütterungszeiten heraus. Das bringt euer Tier nur unnötig durcheinander und verkompliziert direkt den Tierversand.

Macht euch außerdem schon mal Gedanken dazu, wie ihr euer Tier transportieren möchtet. Habt ihr schon eine passende Transportbox? Eventuell habt ihr hierzu schon einmal eine Box angeschafft, als ihr beispielsweise mit eurem pelzigen / gefiederten / geschuppten Freund zum Tierarzt seid. Falls nicht gibt es online Einwegtransportboxen (Transport-Kartonagen) zu kaufen.

Überlegt euch auch, ob ihr eure Transportmöglichkeit ansprechend für euer Tier gestalten könnt. Je nachdem, was ihr für ein Tier transportieren möchtet können ein paar Pflanzen oder Decken wahre Wunder bewirken.

Zu den Transportbedingungen erhaltet ihr gleich noch einige Informationen.

Ganz wichtig!

Säubert euer Tier bzw. achtet darauf, dass es keinen Schmutz an sich hat und später bis in die Transportbox trägt. Gerade Essens- oder Kot-Reste können den Tiertransport für das Tier äußerst unangenehm machen. Auch können bei etwas längeren Transportwegen diese alten Schmutz- und Essensreste für genießbare Nahrung gehalten und vom Tier gefressen werden. Glaubt uns eines: ein sich übergebendes Tier in einer Transportbox während ihr noch drei Stunden Fahrt vor euch habt ist das Letzte, was ihr wollt!

Und übrigens:

Denkt auch daran – falls das Tier dauerhaft seine Umgebung ändert (z.B. bei Umzügen) – das „alte Zuhause“ des Tieres auf jeden Fall erst mal mitzunehmen. So muss sich das Tier nicht an eine neue Umgebung und einen neuen Käfig / Körbchen / Aquarium / Terrarium gewöhnen.

Schritt 2: Die Transportbedingungen

Gerade in Summe unterscheiden diese acht Faktoren einen guten Tiertransport von einem Schlechten. Ihr erhaltet nun eine Auflistung der Faktoren und eine kurze Zusammenfassung unserer Erfahrung zu jedem Punkt. Los geht’s!

Temperatur:

Wenn das Tier z.B. Zimmertemperatur (21°C – 23°C) gewohnt ist, solltet ihr darauf verzichten es beim Tierversand mit einer stark unterschiedlichen Temperatur zu stressen. Verwandelt euer Auto also weder in einen Eisschrank, bzw. verzichtet keinesfalls darauf, das Auto im Winter etwas aufzuwärmen. Auch im Sommer sind die 40°C im Fahrzeuginnenraum ein absolutes No-Go für euren tierischen Freund. Zusätzlich solltet ihr auch Temperaturschwankungen weitgehend einschränken (z.B. mit 38°C im Fahrzeuginnenraum losfahren, das durch Klimaautomatik auf 21°C runterkühlen und das Auto dann bei einer Pause wieder in die pralle Sonne stellen).

Rutschfeste Oberfläche:

Obwohl es euer tierischer Freund möglichst bequem haben soll, achtet trotzdem auf den Halt innerhalb der Box. Ansonsten werden schon leichte Bremsmanöver zur stressigen Rutschpartie für das Tier.

Saubere Transportmöglichkeit:

Wie wir bei Schritt 1 bereits gelernt haben, sollte euer Tier den Tiertransport sauber antreten. Das gilt aber nicht nur für das Tier: auch eure Transportmöglichkeit sollte möglichst reinlich sein. Das heißt: weder altes, verstaubtes Spielzeug noch irgendwelche Insekten, die seit dem letzten Tierversand den Weg in die Box gefunden haben, sollten die Reise gemeinsam mit eurem Tier antreten!

Luftzirkulation:

Wenn die Temperatur im Transportfahrzeug stimmt, ist das für den Tierversand bereits die halbe Miete. Zusätzlich könnt ihr jetzt noch auf die Luftzirkulation achten. Folgende Fragen solltet ihr euch dazu stellen:

Wird eine gute Menge Frischluft in das Fahrzeuginnere geleitet?

Erreicht diese Frischluft auch das Tier, das ihr transportiert? Heißt also: habt ihr überall im Fahrzeuginneren die gleiche Temperatur (z.B. gleich gute Luft am Steuerplatz und im Kofferraum)?

Schneller Zugriff auf die Tiere:

Gerade, wenn man umzieht und sich quasi im „Tetris-Modus“ (man stapelt alles möglichst kompakt in das Fahrzeug) befindet, neigt man dazu alles platzsparend einzuräumen. Achtet aber streng darauf, dass ihr dauerhaft und schnell auf euer Tier zugreifen können, falls irgendetwas passiert. Tut euch selbst einen Gefallen und bringt euch nicht selbst in eine Situation, in der etwas mit dem Tier nicht stimmt und ihr es erst unter Bergen von Koffern, Taschen und Mobiliar suchen müsst.

Kein Entweichen möglich:

Glaubt uns, nichts ist schlimmer, wie wenn ihr nach einem scheinbar erfolgreichen Tiertransport am Ziel ankommt und merkt, dass sich euer tierischer Freund aus dem Staub gemacht hat. Auch unsere Erfahrung zeigt: viele Tierhalter unterschätzen ihr Tier. Gerade Hasen und Meerschweinchen können sich in einer vermeidlichen Gefahrensituation durch verhältnismäßig kleine Öffnungen ihren Weg nach draußen suchen. Bei der nächsten Fahrerpause und dem nächsten unachtsamen Moment ist das Tier schneller weg, als ihr „super Tiertransport“ sagen könnt.

Untersucht also eure Transportstation vorab auf genau diese Makel.

Lichtquelle:

Euer Tier ist ein Lebewesen. Licht ist deshalb also ein absolutes Muss für den entspannten Tiertransport. Im besten Fall ist das Licht etwas gedimmt. Das sorgt auch beim Tier für eine grundentspannte Stimmung – trotzdem hat es etwas Licht zur Verfügung.

Transportdauer:

Gerade bei einem längeren Transport (mehrere Stunden) werden nicht nur Menschen unruhig. Versucht als immer die Transportdauer so gering wie irgendwie möglich zu halten, wenn ihr möchtet, dass euer Tier nicht irgendwann mal durchdreht. Überlegt euch vorab, ob ihr einen kurzen Zwischenstopp irgendwo einlegen müsst (evtl. sogar über Nacht), um euer Tier nicht zu sehr zu stressen. Möchtet ihr beispielsweise von Stuttgart nach Hamburg fahren, überlegt euch vorab, ob es eventuell Verwandte auf halber Strecke gibt, bei denen ihr über Nacht bleiben könnt.

Schritt 3: Die „Ladung“ sichern

Nun kommen wir zum wohl wichtigsten Punkte für euch und euer Tier. Es geht jetzt wirklich um ein absolutes Muss beim Tiertransport: das Sichern eures Tieres.

Um euch zu verdeutlichen, welche Kräfte bei einem Verkehrsunfall auftreten, geben wir euch ein kleines Beispiel:

Otto zieht um. Sein gesamter Kofferraum und weite Teile der Rückbank sind schon voll mit Gepäckstücken. Da er aber noch seinen Wellensittich Max mitnehmen muss, lässt Otto diesen mit samt Käfig ungesichert auf der Rückbank stehen – dort wo er eben noch Platz findet. Leider ist Otto kurz abgelenkt und kann bei seiner 50 km/h schnellen Fahrt gerade noch so eine Vollbremsung hinlegen. Der ca. 5kg schwere Vogelkäfig macht sich bei dieser Geschwindigkeit mit einer Energie von rund 480kg auf den Weg nach vorn in Richtung Windschutzscheibe (1kg Eigengewicht entwickelt bei 50 km/h in etwa eine Energie von 96kg).

Das bedeutet definitiv das Ende für den Wellensittich von Otto. 🙁

Übrigens: Da Tiere im Fahrzeuginnenraum bei Versicherungen quasi als „Ding“ gelten, ist Otto durch seine Fahrlässigkeit voll haftbar für alle Schäden, die an seinem Fahrzeug, bei sich selbst oder anderen Beteiligten entstehen.

Ihr seht also:

In die Sicherung des Tieres beim Tierversand zu investieren, lohnt sich.

Achtet also stets darauf, dass die Transportbox eures tierischen Weggefährten immer gut und rutschfest gesichert ist. Selbst bei einem Unfall oder einer Vollbremsung sollte eurem Tier dann rein gar nichts mehr passieren können!

Nun sind wir auch schon am Ende der Anleitung zum Thema „Tiertransport / Tierversand – Tipps und Tricks“. Wir hoffen, wir konnten euch weiterhelfen – und natürlich auch dem Tier, das ihr transportieren möchtet!

Profi Empfehlung!

Falls es euch interessiert, was ihr für einen Tiertransport bei uns bezahlen würdet, fordert gerne über unseren Versandkostenrechner ein unverbindliches Angebot an! Dort könnt ihr euren persönlichen Preis ganz unverbindlich einsehen. Wir transportieren übrigens Fische, InsektenKleinsäugerReptilienTauben und Vögel.

Ansonsten wünschen wir euch viel Erfolg beim Transport eures Tieres!

Dein Kleintiertransport-Team und Tierfreunde

Tiertransport Tipps & Tricks – eine Schritt für Schritt Anleitung

Guten Tag liebe Tierfreunde,

wir werden euch auf dieser Seite völlig kostenfrei ein umfängliches Wissen mitteilen, wie ihr einen Tierversand am besten durchführen könnt. Dabei profitiert ihr von unseren jahrelangen Erfahrungen als Transportunternehmen.

Gerade der Tiertransport von Kleintieren kann bei falscher Ausübung weitreichende und unschöne Konsequenzen nach sich ziehen – sowohl für das Tier, wie auch für den Halter.

Entsprechend möchten wir euch informieren, was ihr alles zu beachten habt. Diese kostenlosen Informationen teilen wir für euch in die unterschiedlichen Zeiträume ein, die es beim Tiertransport gibt. Doch bevor wir lange in Erklärungen verfallen, lasst uns gleich loslegen!

Schritt 1: Die Vorbereitung

Ein Tiertransport ist schon für euch als Tierhalter eine komische und ungewohnte Situation? Dann könnt ihr vielleicht erahnen, wie es eurem Tier dabei geht? Wir wissen natürlich wo die Reise hingeht, wissen, dass keine Gefahr droht und alles in Ordnung ist. Das alles ist eurem Tier völlig unbekannt.

Achtet deshalb darauf, dass ihr dem Tier den gesamten Tag ein gutes Gefühl gebt, ihr euch um es kümmert und es quasi mit „bester Laune“ in den Tierversand starten kann.

Fallt aber dabei nicht aus den natürlichen und antrainierten Verhaltensmustern wie Fütterungszeiten heraus. Das bringt euer Tier nur unnötig durcheinander und verkompliziert direkt den Tierversand.

Macht euch außerdem schon mal Gedanken dazu, wie ihr euer Tier transportieren möchtet. Habt ihr schon eine passende Transportbox? Eventuell habt ihr hierzu schon einmal eine Box angeschafft, als ihr beispielsweise mit eurem pelzigen / gefiederten / geschuppten Freund zum Tierarzt seid. Falls nicht gibt es online Einwegtransportboxen (Transport-Kartonagen) zu kaufen.

Überlegt euch auch, ob ihr eure Transportmöglichkeit ansprechend für euer Tier gestalten könnt. Je nachdem, was ihr für ein Tier transportieren möchtet können ein paar Pflanzen oder Decken wahre Wunder bewirken.

Zu den Transportbedingungen erhaltet ihr gleich noch einige Informationen.

Ganz wichtig!

Säubert euer Tier bzw. achtet darauf, dass es keinen Schmutz an sich hat und später bis in die Transportbox trägt. Gerade Essens- oder Kot-Reste können den Tiertransport für das Tier äußerst unangenehm machen. Auch können bei etwas längeren Transportwegen diese alten Schmutz- und Essensreste für genießbare Nahrung gehalten und vom Tier gefressen werden. Glaubt uns eines: ein sich übergebendes Tier in einer Transportbox während ihr noch drei Stunden Fahrt vor euch habt ist das Letzte, was ihr wollt!

Und übrigens:

Denkt auch daran – falls das Tier dauerhaft seine Umgebung ändert (z.B. bei Umzügen) – das „alte Zuhause“ des Tieres auf jeden Fall erst mal mitzunehmen. So muss sich das Tier nicht an eine neue Umgebung und einen neuen Käfig / Körbchen / Aquarium / Terrarium gewöhnen.

Schritt 2: Die Transportbedingungen

Gerade in Summe unterscheiden diese acht Faktoren einen guten Tiertransport von einem Schlechten. Ihr erhaltet nun eine Auflistung der Faktoren und eine kurze Zusammenfassung unserer Erfahrung zu jedem Punkt. Los geht’s!

Temperatur:

Wenn das Tier z.B. Zimmertemperatur (21°C – 23°C) gewohnt ist, solltet ihr darauf verzichten es beim Tierversand mit einer stark unterschiedlichen Temperatur zu stressen. Verwandelt euer Auto also weder in einen Eisschrank, bzw. verzichtet keinesfalls darauf, das Auto im Winter etwas aufzuwärmen. Auch im Sommer sind die 40°C im Fahrzeuginnenraum ein absolutes No-Go für euren tierischen Freund. Zusätzlich solltet ihr auch Temperaturschwankungen weitgehend einschränken (z.B. mit 38°C im Fahrzeuginnenraum losfahren, das durch Klimaautomatik auf 21°C runterkühlen und das Auto dann bei einer Pause wieder in die pralle Sonne stellen).

Rutschfeste Oberfläche:

Obwohl es euer tierischer Freund möglichst bequem haben soll, achtet trotzdem auf den Halt innerhalb der Box. Ansonsten werden schon leichte Bremsmanöver zur stressigen Rutschpartie für das Tier.

Saubere Transportmöglichkeit:

Wie wir bei Schritt 1 bereits gelernt haben, sollte euer Tier den Tiertransport sauber antreten. Das gilt aber nicht nur für das Tier: auch eure Transportmöglichkeit sollte möglichst reinlich sein. Das heißt: weder altes, verstaubtes Spielzeug noch irgendwelche Insekten, die seit dem letzten Tierversand den Weg in die Box gefunden haben, sollten die Reise gemeinsam mit eurem Tier antreten!

Luftzirkulation:

Wenn die Temperatur im Transportfahrzeug stimmt, ist das für den Tierversand bereits die halbe Miete. Zusätzlich könnt ihr jetzt noch auf die Luftzirkulation achten. Folgende Fragen solltet ihr euch dazu stellen:

Wird eine gute Menge Frischluft in das Fahrzeuginnere geleitet?

Erreicht diese Frischluft auch das Tier, das ihr transportiert? Heißt also: habt ihr überall im Fahrzeuginneren die gleiche Temperatur (z.B. gleich gute Luft am Steuerplatz und im Kofferraum)?

Schneller Zugriff auf die Tiere:

Gerade, wenn man umzieht und sich quasi im „Tetris-Modus“ (man stapelt alles möglichst kompakt in das Fahrzeug) befindet, neigt man dazu alles platzsparend einzuräumen. Achtet aber streng darauf, dass ihr dauerhaft und schnell auf euer Tier zugreifen können, falls irgendetwas passiert. Tut euch selbst einen Gefallen und bringt euch nicht selbst in eine Situation, in der etwas mit dem Tier nicht stimmt und ihr es erst unter Bergen von Koffern, Taschen und Mobiliar suchen müsst.

Kein Entweichen möglich:

Glaubt uns, nichts ist schlimmer, wie wenn ihr nach einem scheinbar erfolgreichen Tiertransport am Ziel ankommt und merkt, dass sich euer tierischer Freund aus dem Staub gemacht hat. Auch unsere Erfahrung zeigt: viele Tierhalter unterschätzen ihr Tier. Gerade Hasen und Meerschweinchen können sich in einer vermeidlichen Gefahrensituation durch verhältnismäßig kleine Öffnungen ihren Weg nach draußen suchen. Bei der nächsten Fahrerpause und dem nächsten unachtsamen Moment ist das Tier schneller weg, als ihr „super Tiertransport“ sagen könnt.

Untersucht also eure Transportstation vorab auf genau diese Makel.

Lichtquelle:

Euer Tier ist ein Lebewesen. Licht ist deshalb also ein absolutes Muss für den entspannten Tiertransport. Im besten Fall ist das Licht etwas gedimmt. Das sorgt auch beim Tier für eine grundentspannte Stimmung – trotzdem hat es etwas Licht zur Verfügung.

Transportdauer:

Gerade bei einem längeren Transport (mehrere Stunden) werden nicht nur Menschen unruhig. Versucht als immer die Transportdauer so gering wie irgendwie möglich zu halten, wenn ihr möchtet, dass euer Tier nicht irgendwann mal durchdreht. Überlegt euch vorab, ob ihr einen kurzen Zwischenstopp irgendwo einlegen müsst (evtl. sogar über Nacht), um euer Tier nicht zu sehr zu stressen. Möchtet ihr beispielsweise von Stuttgart nach Hamburg fahren, überlegt euch vorab, ob es eventuell Verwandte auf halber Strecke gibt, bei denen ihr über Nacht bleiben könnt.

Schritt 3: Die „Ladung“ sichern

Nun kommen wir zum wohl wichtigsten Punkte für euch und euer Tier. Es geht jetzt wirklich um ein absolutes Muss beim Tiertransport: das Sichern eures Tieres.

Um euch zu verdeutlichen, welche Kräfte bei einem Verkehrsunfall auftreten, geben wir euch ein kleines Beispiel:

Otto zieht um. Sein gesamter Kofferraum und weite Teile der Rückbank sind schon voll mit Gepäckstücken. Da er aber noch seinen Wellensittich Max mitnehmen muss, lässt Otto diesen mit samt Käfig ungesichert auf der Rückbank stehen – dort wo er eben noch Platz findet. Leider ist Otto kurz abgelenkt und kann bei seiner 50 km/h schnellen Fahrt gerade noch so eine Vollbremsung hinlegen. Der ca. 5kg schwere Vogelkäfig macht sich bei dieser Geschwindigkeit mit einer Energie von rund 480kg auf den Weg nach vorn in Richtung Windschutzscheibe (1kg Eigengewicht entwickelt bei 50 km/h in etwa eine Energie von 96kg).

Das bedeutet definitiv das Ende für den Wellensittich von Otto. 🙁

Übrigens: Da Tiere im Fahrzeuginnenraum bei Versicherungen quasi als „Ding“ gelten, ist Otto durch seine Fahrlässigkeit voll haftbar für alle Schäden, die an seinem Fahrzeug, bei sich selbst oder anderen Beteiligten entstehen.

Ihr seht also:

In die Sicherung des Tieres beim Tierversand zu investieren, lohnt sich.

Achtet also stets darauf, dass die Transportbox eures tierischen Weggefährten immer gut und rutschfest gesichert ist. Selbst bei einem Unfall oder einer Vollbremsung sollte eurem Tier dann rein gar nichts mehr passieren können!

Nun sind wir auch schon am Ende der Anleitung zum Thema „Tiertransport / Tierversand – Tipps und Tricks“. Wir hoffen, wir konnten euch weiterhelfen – und natürlich auch dem Tier, das ihr transportieren möchtet!

Profi Empfehlung!

Falls es euch interessiert, was ihr für einen Tiertransport bei uns bezahlen würdet, fordert gerne über unseren Versandkostenrechner ein unverbindliches Angebot an! Dort könnt ihr euren persönlichen Preis ganz unverbindlich einsehen. Wir transportieren übrigens

Fische, InsektenKleinsäugerReptilien,
Tauben und Vögel.

Ansonsten wünschen wir euch viel Erfolg beim Transport eures Tieres!

Dein Kleintiertransport-Team und Tierfreunde